Hüttenwanderwochenende 09.-11. September 2016

Silvretta

Nach stressfreier Fahrt im Kleinbus und PKW trafen sich die 13 Wanderfreunde pünktlich um 13:15 am Parkplatz der Versettlabahn in Gaschurn. Nach der gemeinsamen Auffahrt mit dem Linienbus zum Vermunt-Stausee begann bei Kaiserwetter und angenehmen Temperaturen der 2 ½ stündige Aufstieg zur wunderschön auf der Südostgratschulter des Kleinlitzners in 2538m  Höhe stehenden Saarbrücker Hütte. Dort angekommen, bezogen wir unsere Zimmer in der vor über 100 Jahren erbauten und sehr gemütlichen Hütte. Anschließend stärkten wir uns bei einem deftigen und sehr reichlichen Abendessen.

Am Samstag Früh pünktlich um 9:00 starteten wir unsere Samstag-Tour zur Wiesbadener Hütte. Nach einem kurzen Abstieg ging es hinauf zum Litzner Sattel in 2744m Höhe. Der Anstieg führte über verblocktes und nicht immer gut markiertes Gelände steil hinauf, wo uns ein umwerfendes Panorma auf die Gletscherwelt rund um das Klostertaler Egghorn erwartete. Eine kurze Rast – und dann ging es weiter. Zunächst hinab durch das Verhupftäli und dann steil hinab ins Klostertal. Trittsicherheit und höchste Konzentration war gefragt. Seilsicherungen halfen das steile Gelände zur überwinden. Unten angekommen, vorbei an der Klostertaler Umwelthütte machten wir dann die wohlverdiente Mittagspause. Auf Felsblöcken sitzend direkt neben dem Bach ließ man sich es schmecken.

Weiter ging es dann hinunter zum Silvretta-Stausee. Dort begann dann der Aufstieg zur in 2443 m Höhe gelegenen Wiesbadener Hütte. Das Wetter hatte umgeschlagen und wir mussten einen Teil des Aufstiegs bei leichtem Regen fortsetzen. Glücklicherweise war der Regen nur von kurzer Dauer, sodass wir nach knapp 7 Stunden oben angekommen, bei Kaffee und Kuchen den  faszinierenden Blick auf die Gletscher rund um den Piz Buin genießen konnten.

Nach einem gemütlichen Hüttenabend folgte am  Sonntag der 2 ½ stündige Abstieg zur Bieler Höhe. Dort genossen wir die herrliche Bergsonne in einer Alm, bevor wir uns am Nachmittag auf die Heimreise begaben.
Um 20.30 Uhr waren dann alle Teilnehmer wieder gesund und mit viel innerer Zufriedenheit zurück.

Erwin Stemmer