Beim Ski-Club Benningen wurde auch 2020 für das Deutsche Sportabzeichen trainiert

Zum 34. Mal wurde beim Ski-Club Benningen für das Deutsche Sportabzeichen im Hainbuchstadion in Marbach trainiert. 47 Teilnehmer, davon 15 Jugendliche hatten im Juli die Gelegenheit beim Schopf gepackt und bis Ende Oktober erfolgreich das Deutsche Sportabzeichen abgelegt. Diese waren bei den Jugendlichen:

Gold:  Moritz Brand (7), Nathalie Bund (3), Valerie Ebinger (9), Hanna Gerstenberg , Felix Helfenstein (1), Götz Lengning (4), Fiona Stiegler (6), Sören Stiegler (6), Emma Umbreit (2), Clara Wolf (3), Jonas Zilesch (4).

Silber: Helen Hirth (2), Maylea Najdek (4), Hannah Wolf (3), Jonas Wolf (4)

Erwachsene:

Gold:  Martin Bauer (7), Carsten Brand (7), Nicole Brand (7), Stephan Demut (31), Markus Ebinger (4), Vanessa Ebinger (2), Ingrid Erb (33), Stephanie Gerstenberg, Cornelia Keiper (12), Eberhard König (7), Hans Kopper (41), Monika Kopper (28), Margarete Lang (35), Markus Lengning (4), Martin Lutz (42), Stephan Matthaei (6), Cristoph Orth (6), Andrea Reiner (8), Roland Reiner (5), Catrin Schulze (11), Klaus Stelzig (16), Lorenz Stiegler (6), Christine Strähle (17), Paul Strähle (7), Claudia Velte (22), Christine Wolf (4).

Silber:  Arnegunde Bärlin (22), Angelika Bauer (5), Hartmut Braun (29), Achim Esslinger (5), Armin Lenz (8), Ute Löw (32)

Ganz herzlich bedanken möchte sich der Ski-Club Benningen bei Frau Stolarz und Herrn Häfner vom TV Marbach für die fachkundige Unterstützung. Bei  Uli Lorenzen für die sportliche Leitung und bei Claudia Velte und Sabine Hirth für die  Unterstützung bei den Meldungen während des Trainings. Außerdem großen Dank an Ingrid Erb, Margarete Lang und Lorenz Stiegler, die eingesprungen sind, wenn Not am Mann war.

B.H.

Jubilare Ski-Club Benningen

Wir gratulieren unseren Jubilaren

und bedanken uns für Ihre Loyalität und langjährige Unterstützung.

60 Jahre Mitgliedschaft

  • Schmidt, Helmut

50 Jahre Mitgliedschaft

  • Angele, Birgit
  • Ebinger, Birgit
  • Jarmer, Inge
  • Malo, Klaus
  • Römer, Karl
  • Tschimmel, Claudia

40 Jahre Mitgliedschaft

  • Mayer, Doris

25 Jahre Mitgliedschaft

  • Beck, Sonja
  • Holderbach, Alexander
  • Meixner, Uwe
  • Schmid, Sarah
  • Meixner, Jasmin
  • Meixner, Gudrun
  • Reinhard, Helmut

Auf eine sensationelle Saison 2019 folgt im Jahr 2020 der Einbruch

Hauptversammlung Ski-Club Benningen am 16.10.2020

Der stellvertretende Vorstand Bernd Beutel begrüßte die Teilnehmer zur coronabedingt abgespeckt stattfindenden Hauptversammlung und stellte die Beschlussfähigkeit fest. In einer Schweigeminute wurde den Verstorbenen Ehre erwiesen.

Bernd Beutel las Grußworte der ersten Vorsitzenden Heidrun Beck vor und fasste einen kurzen Bericht über die Saison 2019/2020 zusammen, indem er die hervorragende Saison 2019 dem niederschmetternden Anfang 2020 gegenüberstellte. Nach einem schneearmen Winter folgte die Pandemie und somit vollständiger Stillstand. Beutel betonte aber, dass der Verein – auf niedrigerem Niveau – stabil sei. Das wurde auch von Hauptkassiererin Sarah Schmid bestätigt, die die Zahlen vom letzten Vereinsjahr präsentierte.

Der 2. stellvertretende Vorstand und Verantwortliche für die Klaus Höppner Hütte in Todtnau, Uwe Meixner, berichtete über die letzten Maßnahmen an der Hütte, wie eine neue Brandmeldeanlage und eine kompakte Gerätehütte neben dem Parkplatz, in der die Schneefräse, Kehrmaschine und sonstiges größeres Inventar aufbewahrt werden kann. Sonst seien keine Investitionen geplant.

Bei der Hüttenvermietung stellte Alexandra Nowotny fest, dass die Hütte – trotz Schneemangels – bis Ende Februar 2020 gut besucht war.

Bernd Beutel, zuständig für den Sportbereich, erinnerte daran, dass man im Winter nur 2 Ausfahrten realisieren konnte und den Rest absagen musste. Allerdings freute er sich, dass man im Jahr 2019 siebzehn Gymnastikkurse anbieten konnte.

Anna-Lena Stängle (Jugend) warb für neue Ski- und Snowboardlehreranwärter, da dieser Bereich recht dünn besetzt sei.

Bei den Senioren um Manfred Bürkle war und ist viel geplant. 2019 wurde die Jubiläumsradausfahrt ins Erzgebirge, einige Wanderungen und ein Theaterbesuch durchgeführt. Die Radausfahrt, die 2020 nach Zell am See gehen sollte, ist nun für das Jahr 2021 angedacht.

Der Kassenprüfer Armin Stängle entlastete alle Kassen. Sepp Zähringer nahm mit einer kurzen Laudatio und großem Lob auf die Vorstandschaft die Entlastung selbiger vor. Zur Neuwahl stellten sich der stellvertretende Vorstand Bernd Beutel und die Hauptkassiererin Sarah Schmid. Beide wurden einstimmig wiedergewählt. Im Anschluss stand die Wahl des Ausschusses mit der Vorstellung der neuen Anwärter auf die vakanten Ämter an.

Einen Wechsel gab es auf folgenden Posten:

  • Die Mitgliederverwaltung, die seit vielen Jahren gewissenhaft von Berno Dolleschel geführt wurde und nun auf Ronny Weber übergeht.
  • Die Hüttenvermietung, seither von Alexandra Nowotny geführt wurde an Sigrid Weber übergeben.
  • Das Amt „Hüttenwart Technik“, welches von Uli Fedler an Rene Wichmann weitergegeben wurde.
  • Der neue Ausschuss wurde mit Mehrheit gewählt. Alle Gewählten haben die Wahl angenommen.

Die Vorstandschaft bedankte sich herzlich mit einem kleinen Präsent bei Berno Dolleschel, Alexandra Nowotny und Uli Fedler für deren langjähriges Engagement im Ehrenamt und begrüßte die neuen Amtsträger. Geehrt wurden auch langjährige Vereinsmitglieder.

Beim nächsten Ordnungspunkt „Verschiedenes“ wurde mitgeteilt, dass bei der Mitgliederverwaltung die Umstellung auf das SEPA-Lastschriftmandat und die Digitalisierung im Allgemeinen angestrebt werde.

Bei den Anträgen ging ein Vorschlag ein, in der Satzung die Kündigungsfrist auf 3 Monate vor Jahresende abzuändern. Da es aber ein großer Aufwand und es sehr teuer wäre, die Satzung zu ändern, einigte man sich darauf, diesen Hinweis auf künftige Neuanmeldungen zu vermerken.

Bernd Beutel bedankte sich für das Vertrauen und die Anerkennung der Arbeit der Vorstandschaft und beendete mit den besten Wünschen an alle die Sitzung.

B.H.

Skitourenwochenende des Ski-Club Benningen im Lechtal

Skitourenwochenende im Lechtal

Skitourenwochenende des Ski-Club Benningen im Lechtal

30. Januar – 02. Februar 2020

Dieses Jahr ging es für die Skitourengeher des Ski-Club Benningen wieder nach Namlos im Lechtal.

Am Donnerstagabend traf man sich im gemütlichen Gasthof Kreuz. Die ergiebigen Schneefälle der vergangenen Tage hatten zu einer großen Lawinengefahr geführt. In der Nacht auf Freitag hatte es bis in hohe Lagen geregnet, so dass die Schneedecke stark durchnässt war. Eine Erkundungstour in ein Seitental hatten wir aufgrund der zahlreichen Nassschneelawinen rechtzeitig abgebrochen.

Die Nacht auf Samstag war wolkenlos und kalt, die durchnässte Schneedecke hatte sich gut gefestigt und es erwartete uns ein strahlend blauer Himmel. Unserem Tourenziel der Namloser Wetterspitze stand nichts mehr im Wege. Nach einem langen Aufstieg über 1.400 Höhenmeter erreichten alle 12 Teilnehmer den Gipfel auf 2.554 m. Die bis zu 40° steilen Hänge waren bei der der Abfahrt leicht aufgefirnt und bis zur Fallerscheiner Alpe ein Genuss.

Hier ließen wir die Tour in einer Hütte ausklingen.

Sportabzeichen hat beim Ski-Club Benningen an Attraktivität nicht eingebüßt

Im Gegenteil. Im Jugendbereich sind 6 und bei den Erwachsenen sind 4 neue Anwärter hinzugekommen. Das freute besonders Bernd Beutel, Sportvorstand beim Ski-Club Benningen, der durch den Abend führte und die Urkunden übergab.

Nachdem die Gäste vorerst mit Getränken versorgt waren, begrüßte Bernd Beutel die Anwesenden. Er berichtete, dass die Urkundenübergabe bereits zum 33. Mal durchgeführt wurde. Das heißt, 33 Jahre von Mai bis Oktober im Hainbuchstadion in Marbach trainieren. Eine stattliche Zahl und Beutel lobte das sportliche Durchhaltevermögen der Teilnehmer. Zudem wurde festgestellt, dass einige Jungspunde aus der Anfangszeit nun schon mit den eigenen Kindern dabei waren.

Beim Sportabzeichen sind verschiedene Disziplinen zu meistern und werden je nach Alter und Leistung mit Gold, Silber oder Bronze geehrt. Insgesamt 52 Sportler haben im letzten Jahr beim Ski-Club Benning das Abzeichen erfolgreich abgelegt.

Das war besonders Uli Lorenzen zu verdanken, der sich momentan in Reha befindet und von Bernd Beutel und Ute Löw mit einem Gedicht aus der Ferne gelobt wurde. Dank ging auch an Wolfgang Häfner, der ebenfalls Abnahmen machte, an Claudia Velte und Sabine Hirth, für die Unterstützung bei den Meldungen an den WLSB sowie an Lorenz Stiegler, Ingrid Erb und Margarete Lang, die bei Trainings-engpässen gerne eingesprungen sind. Besonderen Dank ging an Ute Löw für ihr unermüdliches Engagement. Sei es beim Sportabzeichen oder bei den Gymnastikstunden in der Halle. Ute findet stets eine Lösung. Vielen Dank.

Dann ging es an die Ehrungen.

Ganz besondere Leistungen erbrachten:
Wiederholung Gold mit der Zahl 5: Matthaei, Stephan – Orth, Christoph – Stiegler, Fiona – Stiegler, Lorenz – Stiegler, Sören
Wiederholung Gold mit der Zahl 10: Schulze, Catrin
Wiederholung Gold mit der Zahl 30: Demuth, Stefan
Wiederholung Gold mit der Zahl 40: Kopper, Hans

Jugendliche Gold:
Brand, Moritz, Bund, Nathalie, Davis, Yarin, Ebinger, Valerie, Helfenstein, Felix, Hirth, Helen, Najdek, Maylea, Stiegler, Fiona, Stiegler, Sören, Umbreit, Emma, Wolf, Clara, Wolf, Hannah, Zilesch, Jonas

Silber:
Wolter, Leonie, Lengning, Götz

Bronze:
Eigenbrod, Mats, Volpp, Leon, Wolf, Jonas

Erwachsene Gold:
Bauer, Martin, Brand, Carsten, Brand, Nicole, Davis, Birgit, Demuth, Stephan, Ebinger, Markus, Ebinger, Vanessa, Erb, Ingrid, Keiper, Cornelia, König, Eberhard, Kopper, Hans, Lang, Margarete, Lengning, Markus, Lutz, Martin, Matthaei, Stephan, Orth, Christoph, Reiner, Andrea, Reiner, Roland, Schulze, Catrin, Stiegler, Lorenz, Strähle, Christine, Strähle, Paul, Velte, Claudia, Wolf, Christine

Silber:
Bärlin, Arnegunde, Bauer, Angelika, Esslinger, Achim, Knoch, Georg, Kopper, Monika, Lenz, Armin, Löw, Ute, Schmidt, Kristina, Stelzig, Klaus, Umbreit, Marcel

Bronze:
Eigenbrod, Fabian

Ab Mai kann im Hainbuchstadion wieder für das deutsche Sportabzeichen trainiert werden.

Testski-Opening Saison 2019/2020 beim Ski-Club Benningen

Gut gelaunt fuhren 23 Teilnehmer vom Ski-Club Benningen zusammen mit Top-Ski Ditzingen nach Obergurgl-Hochgurgl ins Ötztal zum Testski-Opening. Die Vorhersagen versprachen beste Pistenbedingungen und Sonnenschein. Und genauso war es auch. Genug Schnee und Neuschnee obendrauf ließ die Skifahrerherzen höher schlagen. Alle Pisten waren geöffnet und wurden von den Brettlfans ausgiebig rauf- und wieder runtergefegt. Natürlich durfte ein zünftiger Apresski auch nicht fehlen.

Abends im Hotel angekommen, konnte man sich die neuesten Skier für den nächsten Tag reservieren und wurde durch die Spezialisten entsprechend den Wünschen und dem Können beraten und ausgestattet.
Die Sauna, das Hallenbad, sowie alle vorhandenen Annehmlichkeiten wurden in Anspruch genommen, damit man wieder fit für den nächsten Skitag war.

Am Sonntag um 8:33 Uhr wurde das Hotel mit Sack und Pack wieder verlassen und alle freuten sich auf den bevorstehenden Tag. Schnell auf die Brettln und den Schnee, die Sonne und die leeren Pisten genießen.
Pünktlich um 16 Uhr startete der Bus gen Heimat wieder. Es gab keine Verletzten und alle waren von einem schönen Ski Wochenende begeistert. Nachdem im Bus noch kräftig gefeiert wurde, konnten alle glücklich und zufrieden den Bus am jeweiligen Heimathafen wieder verlassen.

Ein Dank geht an die tollen Teilnehmer, IHR WART EINFACH SPITZE! und an die Organisatoren. Wir freuen uns auf eine super tolle Saison und auf die nächsten Ausfahrten mit dem Ski-Club Benningen.

Ski-Club Benningen Testski Opening 2020

SCB Senioren auf dem Blaufüßlerweg in Stuttgart

SCB-Senioren am Blaustrümpflerweg

SCB Senioren auf dem Blaufüßlerweg in StuttgartDie Landeshauptstadt mal von oben betrachten und dies bei einer Wanderung über den beliebten Blaustrümpflerweg, das hatte sich das Orgateam für diesen Herbst ausgedacht. Mit Regenschirm bewaffnet, so trafen sich die 36 Skiclub Seniorinnen und Senioren erwartungsvoll am Bahnhof. Von Stuttgart Mitte brachte uns die U-34 zum Südheimer Platz. Die Regenschirme konnten schon bald eingepackt werden, es lachte die Sonne über den ganzen Tag.

Am Südheimer Platz bildete man zwei Gruppen. Ein paar wenige brachte die Standseilbahn zum Waldfriedhof. Margarete Lang führte die Gruppe bei leichtem Anstieg durch den Wald nach Haigst. Mit der Zacke ging es steil hinunter zum Marienplatz und weiter zum gemeinsamen Mittagessen in die Brauerei Gaststätte Dinkelacker.

Die größere Gruppe startete ebenfalls am Südheimer Platz und wurde von Klaus Lang geführt. Sofort begann der steile Aufstieg zum Hasenberg und ging weiter auf dem blauen Weg und der Hasenbergsteige mit immer wieder schönen Ausblicken auf die Stuttgarter Innenstadt. An der Karlshöhe stand der Fernsehturm genau gegenüber. Die Villa Reitzenstein, Regierungssitz des Ministerpräsidenten, konnte man nur an der wehenden Fahne am Horizont erkennen. Von nun an gings bergab zum Marienplatz und ebenfalls zum Dinkelacker.

Gut gestärkt fuhren jetzt alle SCBler gemeinsam mit der Zacke hoch nach Haigst. Direkt an der Haltestelle besuchten wir den Santiago de Chile Platz mit wunderbarer Aussicht auf Stuttgart und das Umland. Ganz leicht bergab führte die Tour von dort auf einer schönen Waldstrecke über den Erweiterungsteil des Waldfriedhofes, anstatt der Eugen-Dolmetsch-Straße zur Bergstation. Nach wenigen Schritten, im Heimgarten St. Josef, wurden wir zu Kaffee und Kuchen erwartet. Beide Lokale hat Manfred Bürkle für uns reserviert.

Nach einem erlebnisreichen Tag brachte uns die Standseilbahn wieder hinunter zum Südheimer Platz und U- Bahn Station zur Heimfahrt. Die Seilbahn feiert diesen Monat ihr 90. Jubiläum und ist nach all den Jahrzehnten noch ein modernes und emissionsfreies Verkehrsmittel. Nicht umsonst nennen die Stuttgarter ihre Seilbahn liebevoll bei ihrem Spitznamen: „Erbschleicher-Express“ oder „Witwen Bahn“.

Klaus Lang

SCB Radausfahrt in die Lausitz und das Elbsandsteingebirge

Fünf Radlertage bei Kaiserwetter in der Lausitz und Elbsandsteingebirge

SCB Radausfahrt in die Lausitz und das Elbsandsteingebirge

Während unserer 30jährigen Rad-Jubiläumsausfahrt nach Südtirol im letzten Jahr war der Wunsch der Radler nicht zu überhören, auch in Zukunft nur noch mit dem Bus zu unseren jährlichen Radausfahrten anzureisen. Es sei halt unterhaltsamer und auch viel angenehmer im Bus als wenn jeder selber fahren muss. Auch sollte man die neuen Bundesländer mal erkunden. Das wurde natürlich vom Orgateam gerne umgesetzt und los gings diesmal, selbstverständlich mit dem Bus, nach Bautzen in die Lausitz. Standquartier war das „Best Western Plus Hotel“.

Ein Gewitterschauer war genau in dem Moment beendet, als unser Radbus auf dem Edeka-Parkplatz eintraf. Schnell waren Räder und Koffer eingeladen und unser Wunschfahrer Petrit, der uns schon in Südtirol begleitet hat und irgendwie zu unserer „Radler-Familie“ gehört, konnte pünktlich am Sonntag, den 21.7.2019 starten. Bei einer kleinen Pause wurde mit Sekt und einem Hefezopf auf eine unfallfreie Ausfahrt angestoßen. Die Radler waren froh gestimmt, der Wetterbericht sagte für die kommenden Tage nur Kaiserwetter voraus. Kurz vor Dresden zur Mittagspause waren die Biertischgarnituren schnell aufgestellt. Auf das vielfältige Vesper sowie Kaffee und Kuchen wurde gerne zugegriffen. An allen anderen Tagen versorgte uns Petrit aus der Bordküche bestens. Eine Stadtführerin mit schneidigem aber unterhaltsamem Mundwerk ließ uns die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Dresden erleben. Teils mit Bus und auch zu Fuß zeigte sie viele berühmte Bauwerke. Die Frauenkirche und den Zwinger als Meisterstück aus Sandstein sowie die Semperoper und Theaterplatz hob sie hervor. Der Bus wartete im Schatten zur Weiterfahrt ins Hotel nach Bautzen.

Zur ersten Tour brachte uns der Bus nach Zittau. Unser Radbegleiter Mathias führte uns auf dem Oder-Neiße-Radweg unter anderem durch das wild-romantische Neißetal vorbei am 750jährigen Kloster St. Marienthal. Beim Jahrhunderthochwasser vor ein paar Jahren wurde der gesamte Radweg weggerissen. Auf neuer asphaltierter Piste entlang der ehemaligen deutsch-polnischen Grenze radelten wir zum Zielort Görlitz. Zur Mittagspause erwartete uns ein warmer Fleischkäs aus der Bordküche. Unser heimischer Radbegleiter führte uns abseits des offiziellen Radwegs durch ein Naturparadies entlang dem Berzdorfer See. Aus dem ehemaligen Braunkohle-Tageabbau wurde Anfang 2002 der See geflutet und hat eine Wassertiefe von 72 Metern und eine Fläche von 960 Hektar. Vor der Heimfahrt mit dem Bus führte unser Guide durch die ehemals reiche Tuchmacherstadt Görlitz mit seiner historischen Altstadt. Das Abendprogramm endete mit einer Stadtführung durch die Türme-Stadt Bautzen. Der 85jährige Führer, ein „Bautzner Kind“ mit viel Humor stellte sich mit den Worten vor: sein hübscher Enkel würde ihm immer ähnlicher und er wolle sich zuerst bei den „Wessis“ bedanken für das Geld, mit dem Bautzen wieder hübsch gemacht wurde. Seine humorvolle Führung brachte uns immer wieder zum herzhaften Lachen.

Unsere sportliche Königsetappe am zweiten Radlertag führte von Neustadt in Sachsen zu den berühmtesten Felsformationen zum Wahrzeichen der Sächsischen Schweiz – die Bastei. Von der Basteiaussicht hat man ein einmaliges Panorama auf die Basteifelsen, Festung Königstein und hinunter zur tief gelegenen Elbe. Die Abfahrt hinunter nach Wehlen durch eine enge tief eingeschnittene Schlucht durch die Sandsteinfelsen war unheimlich beeindruckend.

In Wehlen ging es mit der Fähre zum anderen Ufer der Elbe und radelte weiter nach Bad Schandau. Die Bordküche versorgte uns heute mit Maultaschen. Einige Radler beendeten hier die Tour und setzten sich in den Bus. Von hier nach Neustadt stellten sich einige Rampen bis zu 18 Prozent den Pedaleuren in den Weg. Dort bestiegen die sportlichen Radler den Bus zur gemeinsamen Rückfahrt ins Hotel. Heute war zum Abendessen in einem sorbischen Restaurant für uns reserviert. Ca. 10 Prozent der Stadtbevölkerung in Bautzen sind Sorben. Auffallend ist die zweisprachige Beschilderung von Straßen und Plätzen. Die Wirtin begrüßte uns in sorbischer Tracht mit Brot und Salz. Nach einem sorbischen Menü war wie jedes Mal Klaus Lang mit seinem Vortrag zur Stelle. Mit launigen gereimten Versen aus eigener Feder sorgte er für etwas Unterhaltung und der Applaus zeigte, dass er wieder mal das Passende mit dabeihatte.

Der letzte Tourentag führte in die junge Ferienregion des Lausitzer Seenlandes, Europas größte künstliche Seenlandschaft. Eine Landschaft im Wandel. Vom noch aktiven Tageabbau bis hin zum Ferienparadies. Topfeben auf Asphalt umrundete man den Senftenberger-, Geierswalder und Partwitzer See. Der Radcomputer zeigte 36 Grad. Zur Mittagspause saßen die Radler gerne unter den wenigen schattigen Bäumen um zu rasten.
Es kam wie es kommen muss, am fünften Tag war leider wieder Schluss. Das Thermometer auf der Heimfahrt am Bus meldete 40 Grad. So war man froh, dass unser Petrit ein kühles Lokal zur Mittagspause reserviert hat und wir nicht aus der Bordküche bei dieser Hitze versorgt wurden. Ohne Stau kamen wir am Donnerstag gegen 18 Uhr gesund in Benningen an.

Diese Ausfahrt war neben dem sportlichen Event auch ein geschichtsträchtiges Erlebnis und kommt einer Studienfahrt in die neuen Bundesländer gleich. Auch die wenigen Nichtradler konnten neben einer Schifffahrt einiges erleben. Der Bus gab ihnen genügend Gelegenheit dazu, während sich die Radler in der heißen Sonne abstrampelten.

So zeigten sich alle 31 Teilnehmer bei der 31. Radausfahrt bei Kaiserwetter überaus zufrieden. Die Gesichter strahlten mit der Sonne um die Wette. Radchef Manfred Bürkle mit seinem Team Margarete und Klaus Lang konnten ebenso nach den erlebnisreichen und vor allem unfallfreien Tagen auf eine gelungene Ausfahrt blicken.

Klaus Lang

Sommerfest 2019 Ski-Club Benningen

SCB Sommerfest 2019

Sommerfest 2019 Ski-Club Benningen

Ski-Club Benningen feiert mit einem schönen Fest und dem alljährlichen „Alt gegen Jung“-Fußballspiel sein 60-jähriges Vereinsjubiläum

Am 15. Dezember 1958 gründeten die Benninger Alfred Weinberger, Alfred Vordermaier, Otto Thienel und Fritz Hermstedt den Ski-Club Benningen. Eine Zeit, in der nicht viele ans Skilaufen dachten. Es wurde sogar um 5 Maß Bier gewettet, daß der Ski-Club keine 6 Monate überlebt.

60 Jahre und viele Skiausfahrten später, beschloss Vorstand Heidrun Beck das Engagement dieser weitblickenden Benninger mit einem Sommerfest zu würdigen. Mittlerweile zählt der Ski-Club rund 440 Mitglieder und ist ein gesunder Verein, der auch im Sommer einiges an Ausfahrten und Aktivitäten zu bieten hat. Außerdem verfügt der Club über eine vereinseigene Hütte in Todtnau Brandenberg am Fuße des Feldbergs, die ganzjährig gebucht wird.

So wurde nun am 20.07.2019 zum Feiern und zum Traditionskick „Alt gegen Jung“ eingeladen. Rund 150 Mitglieder, Freunde und Gönner des Ski-Club Benningen waren gekommen und haben mitgefeiert. Der befreundete Skiclub aus Obersontheim hat eine Delegation losgeschickt, die sich bei einer Laudatio für die lange Freundschaft und viele gemeinsame gelungene Ausfahrten bedankt haben. Heidrun Beck richtete ebenfalls ein paar Worte des Dankes an die Festgesellschaft und betonte dabei, dass sie sehr stolz darauf sei, Vorsitzende eines so lebendigen Vereins zu sein. Somit wurde die reich gedeckte Kuchentafel frei gegeben, die keine Wünsche offen ließ und man sich nicht wirklich entscheiden konnte, wo man anfangen sollte.

Die Kinder mussten sich auch nicht langweilen. Es wurden verschiedene Mitmachstationen angeboten, wie Fußballkicker, Kinderschminken, eine Buttonmaschine, bei der man seine eigenen Ansteckbuttons kreieren konnte und – was für viele Lacher sorgte – sogenannte Bumper Balls. Das sind aufblasbare Kugeln, in die der gesamte Oberkörper gesteckt wird. Dann laufen 2 Bumper Balls aufeinander zu und ist gespannt was passiert. Das Kinderprogramm gipfelte in einer Olympiade, was den Kindern super Spaß machte. Vielen Dank an die Helfer vom mhplus-Team.

Um 17 Uhr folgte das nächste Highlight des Tages. Der Traditionskick „Alt gegen Jung“. Wobei dieser Titel eigentlich überholt ist, denn die Mannschaften sind altersmäßig gemischt. Nennen wir sie also FC Blaue Piste gegen Dynamo Schneeweiß. Das Talauenstadion war wie gewohnt rappelvoll, als bei herrlichem Sommerwetter unter der Leitung von Schiri Oliver Vogt angepfiffen wurde. FC Blaue Piste schien klarer Favorit zu sein, da sie mit enormen Druck und ausgefeilter Technik starteten. Was auch bald nach Hakentricks und einem Alleingang der Nr. 7 Andi Lederer in einem Tor gipfelte. 1:0 für Blaue Piste. Dynamo Schneeweiß kam nicht mehr aus der eigenen Hälfte. Doch die Chancenauswertung von Blaue Piste ließ zunehmend zu Wünschen übrig. Es wurden 100 %-ige Chanchen vergeben. Und so schickte Schiri Vogt die Mannschaften in die Halbzeit. Nach selbiger wachte nun Dynamo Schneeweiß endlich auf, vergab jedoch zunächst 2 Chancen. Die nutzte andererseits FC Blaue Piste. Der erste Schuss aufs Tor wurde glänzend pariert von Keeper Jürgen Brendel, doch beim Nachschuss von Mikail Lis hatte er keine Chance mehr. 2:0 für FC Blaue Piste. Das sollte es für den FC mit den Toren gewesen sein, denn nun spielte nur noch Dynamo. Den Anschlusstreffer machte mit einem Traumtor Michi Brendel. Tom Schmierer hatet den Ausgleich auf dem Fuß, semmelte allerdings übers und Harry Menz neben das Tor. Doch bald schon machte Tom seinen Fehler wieder gut und glich zum 2:2 aus. Kurz darauf gelang Michi Brendel nach herrlichem Alleingang der Führungstreffer. Tor Nr. 4 und 5 gingen ebenfalls auf das Konto von Tom Schmierer, wobei beim letzten der Videobeweis gefordert wurde. Schiri Oliver Vogt hatte die Partie aber fest im Griff und zählte den Treffer. Mit dem 2:6 setzte Josh Menz allem noch die Krone auf. So ist Fußball, alles ist möglich und nach dem Spiel ist vor dem Spiel.

Hier noch die Spielaufstellungen:

FC Blaue Piste:
Peter Walther, Slawomir Niewrzol, Hannes Holzwarth, Sebastian Nisius, Andi Lederer, Fabian Wolter, Michi Brendel (2. Halbzeit für Dynamo), Max Helbig, Mikail Lis, Sophie Schmierer.

Dynamo Schneeweiß:
Jürgen Brendel, Harry und Josch Menz, Klaus Warthon, Rainer Schmierer, Udo Friedrich, Anton Nemetz, Michi Brendel, Tom Schmierer, Leon

Pünktlich zum Schlusspfiff waren die 2 gegrillten Wildschweine, die sich schon seit dem Vormittag unermüdlich ums Feuer gedreht hatten, fertig und wurden fachmännisch zerlegt. Außer den Knochen (Idefix hätte seine wahre Freude gehabt) war nichts mehr übrig. Aber es gab noch Putenspieße, Thüringer Bratwurst und ein Salatbuffet vom Feinsten und so musste keiner hungrig bleiben. Bei warmen Temperaturen konnte man noch lange verweilen und das Fest ausklingen lassen.

Vielen Dank an den Motorbootclub Benningen für die Bereitstellung ihres Vereinsgeländes und herzlichen Dank an alle Helfer und Kuchen/Salatspender zum Gelingen des Festes.

B.H.

Bildergalerie SCB Sommerfest 2019

SCB Sommerfest 2019

Ski-Club Benningen verbringt sein Wakeboardwochenende am St. Leoner See

SCB Wakeboard-Wochenende am St. Leoner See

Die Wetterprognose für das Wakeboardwochenende vom 12.-14.07.2019 sah nicht so rosig aus und eingetroffen ist sie auch noch. Davon ließen sich die 31 Teilnehmer nicht schrecken und bauten am Freitag wacker ihre Behausungen auf. Am Samstagmorgen war für 1,5 Stunden der Lift ausschließlich für die Wassersportler vom Ski-Club reserviert. Das heißt, kein langes Anstehen und die Anfänger können so lange den Start versuchen bis es klappt. Wenn nicht mit dem Wakeboard oder den Wasserskiern, so funktioniert es auf jeden Fall mit dem Knieboard. Nach etlichen Runden wurde erst einmal ausgiebig gefrühstückt. Am Nachmittag waren noch einige SUP-Boards reserviert. Auf einem finden 10 Personen Platz und wenn man ein gutes Team ist kommt man auch vorwärts ohne nass zu werden. Aber wo bleibt da der Spaß? Natürlich sind alle im See gelandet. Aber dank Neoprenanzügen und warmen Wassertemperaturen kein Problem.

Das Wetter hat am Samstag zu den Aktivitäten tatsächlich mitgespielt und erst am Abend als die Burger gebruzzelt wurden, hat es wieder angefangen zu regnen. Am Sonntag wurde wieder abgebaut und ein Termin fürs nächste Jahr ausgemacht.

Danke an alle Organisatoren für ein gelungenes Wochenende.

B.H.